3K-Pads für Unternehmen:
Rückenschmerzen – Eine Epidemie in Industriestaaten?

Rückenschmerzen haben in den Industrieländern inzwischen epidemieartige Ausmaße erreicht. Spitzenreiter im weltweiten Ranking sind die Vereinigten Staaten mit einer Betroffenenquote von 80 %. Wer denkt, dass Rückenschmerz ein reines Wohlstandssymptom ist, irrt sich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) brachte das Thema auf den Punkt: Back Pain is the No. 1 cause of job disability around the world.

> 50 – 80 %
> 40 – 55 %
30 – 45 %

Rückenschmerzen und deren Folgeprobleme
sind der Hauptgrund für Arbeitsausfälle.

Zu den Folgen von Rückenschmerzen zählt neben einer eingeschränkten subjektiven Gesundheit auch eine verminderte Leistungsfähigkeit in Alltag, Beruf und Freizeit. Dies führt bei Beschäftigten zu Arbeitsausfall und somit zu einer damit verbundenen geringeren Arbeitsproduktivität.

In der Rangliste der zehn Erkrankungen mit den längsten Arbeitsunfähigkeitszeiten liegen die Rückenschmerzen (ICD-10-GM: M54) im Jahr 2010 unter den AOK-Pflichtmitgliedern (ohne Rentner) mit 14,5 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage) auf dem ersten Rang.

Auch die BKK hat die Daten von 4,8 Mio. Mitgliedern ausgewertet. Demnach verursachen Rückenschmerzen 44 Prozent der gesamten Arbeitsunfähigkeitstage.

"Obwohl die körperlichen Belastungen der Arbeitnehmer kontinuierlich abgenommen haben, bleibt der Rückenschmerz das Volksleiden Nummer eins", schreibt die BKK. Dabei ist es egal, ob es sich bei den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen um hauptsächlich sitzende, stehende oder körperlich anstrengende Tätigkeiten handelt.
Zur Verbreitung von Rückenschmerzen stehen Ergebnisse aus vielen nationalen und internationalen Untersuchungen zur Verfügung. Diese weisen übereinstimmend eine hohe Prävalenz von Rückenschmerzen in der Bevölkerung aus – jeder Zweite hat Rückenschmerzen.


Nachgefragt!
Interview: Arbeitsausfall in der Realität.

Interview mit Uwe Loof, PAON GmbH Unternehmensberatung

Was bedeutet ein hohes Krankheitsaufkommen für das Unternehmen?
Uwe Loof: "Ein Unternehmen kann nur so leistungsfähig und gesund sein, wie es seine Mitarbeiter sind. Leider wird diese Tatsache immer noch häufig ignoriert. Dabei schaden kranke Mitarbeiter einem Unternehmen auf vielen Ebenen: Fangen wir mal bei den messbaren Kosten an. Die Studie über deutsche Unternehmen der Felix Burda Stiftung fand heraus, dass wegen Fehlzeiten pro Mitarbeiter im Durchschnitt 1.199 € im Jahr* durch die Arbeitgeber ausgegeben werden müssen."

„Stress und Unzufriedenheit steigen,womit die Krankheitsrate wiederum steigt,ein Teufelskreis.“

Das klingt finanziell zunächst überschaubar. Gibt es noch weitere Auswirkungen?
Uwe Loof: "Das sind zunächst alles Zahlen, die sich berechnen lassen. Tatsächlich gibt es aber eine Menge weiterer Faktoren, die sich nicht mit einem exakten Eurobetrag beschreiben lassen, die dem Unternehmen weiteren Schaden zufügen. Zunächst sei da die Kompensation zu nennen: Aufgaben, die von den kranken Mitarbeitern nicht mehr erledigt werden können, müssen häufig an andere Kollegen übertragen werden. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Kollegen. Stress und Unzufriedenheit steigen, womit die Krankheitsrate wiederum steigt, ein Teufelskreis.

Ein weiterer Faktor ist die Vertretung: Vertretungen müssen nicht nur gefunden und zusätzlich bezahlt werden, sondern bringen ihre eigenen Herausforderungen mit sich: Leute, die als Vertretung einspringen, benötigen oft eine Einarbeitungszeit, in der weniger produktiver Fortschritt erfolgt. Das heißt, selbst, wenn man zeitnah eine Vertretung findet, wird diese die Arbeit des kranken Arbeitnehmers nicht nahtlos weiterführen können.

„Schlechtere Leistungsfähigkeit und die Übertragung von mehr Aufgaben an gesunde Kollegen führt oft zu erhöhtem Druck.“

Und man darf auch nicht die Wirkung auf die Stimmung im Unternehmen unterschätzen: Schlechtere Leistungsfähigkeit und die Übertragung von mehr Aufgaben an gesunde Kollegen führt oft zu erhöhtem Druck. Aufgaben können nicht mehr rechtzeitig bewältigt werden, Deadlines nicht mehr eingehalten werden. Es entsteht allgemeiner Stress im Unternehmen."

Was heißt das im Fazit für das Unternehmen?
Uwe Loof: All das führt dazu, dass die Produktivität des Unternehmens leidet. Die Qualität und Quantität der Leistungen sinkt, was auch dazu führt, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sinkt. Ein krankes Unternehmen kann kaum gegen ein Gesundes konkurrieren. Deswegen sind Prophylaxe und ein Gesundheitsmanagement im Unternehmen eigentlich unerlässlich."

Vielen Dank für das Interview, Herr Loof.

*(Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA)
„Arbeitswelt im Wandel - Zahlen, Daten Fakten“)

Gesunde Mitarbeiter, gesundes Unternehmen.

Gesunde Mitarbeiter sind zufriedene Mitarbeiter und damit die wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens, denn sie bilden die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg. 
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